
KA - Korrespondenz Abwasser, Abfall
Die KA - Korrespondenz Abwasser, Abfall
ist das monatliche Organ der DWA und des Güteschutz Kanalbau e.V. Der redaktionelle Schwerpunkt liegt auf den Entwässerungssystemen, der Behandlung kommunaler und industrieller Abwässer sowie der Entsorgung und Verwertung von Reststoffen, wie Klärschlamm, Rechengut, Fettabscheiderinhalte. Viermal jährlich erscheint die KA
mit dem KA-Betriebs-Info
als Beilage.
Die tatsächlich verbreitete Auflage der KA
beträgt 12 712 Exemplare (IVW III. Quartal 2009).
Mediadaten
Mitglieder finden die vollständigen Ausgaben der KA - Korrespondenz Abwasser, Abfall
(ab 01/2002) zum Download im
Mitgliederbereich
der DWA-Homepage.
Kurznachrichten aus der KA
-Rubrik Spektrum
Grußworte der aktuellen KA
-Ausgabe
IFAT ENTSORGA 2010 – weltweit einzigartig
Entgegen aller wirtschaftlichen Schwierigkeiten der vergangenen zwei Jahre gehört der Umweltsektor nach wie vor zu den Wachstumsbranchen. Einen eindrucksvollen Beleg hierfür bietet die IFAT ENTSORGA, die vom 13. bis 17. September 2010 auf dem Gelände der Neuen Messe München stattfindet: Über 2620 Unternehmen aus mehr als 44 Ländern werden zur Weltleitmesse für Wasser-,
Abwasser-, Abfall- und Rohstoffwirtschaft erwartet. Zudem wird die IFAT ENTSORGA im Vergleich zur IFAT 2008 eine Halle mehr belegen und damit erstmals das gesamte Gelände der Messe München einnehmen. Besonders positiv ist die Resonanz der ausländischen Aussteller, deren Anteil derzeit auf 37 Prozent gestiegen ist, gegenüber 33 Prozent bei der vergangenen Veranstaltung.
Seit ihrer Erstveranstaltung im Jahr 1966 hat sich die IFAT stetig weiterentwickelt und im Januar diesen Jahres durch die Kooperation mit dem Bundesverband der Deutschen Entsorgungs-, Wasser- und Rohstoffwirtschaft e. V. (BDE) einen weiteren wichtigen Schritt getan: Die ENTSORGA zog nach München – die IFAT wurde damit zur IFAT ENTSORGA. Diese Kooperation stellt gleichzeitig auch eine Zäsur in der Umwelttechnologiemesse-Landschaft dar, die gar nicht hoch genug eingeschätzt werden kann. Die Position unserer Messe als Weltleitmesse der Umweltwirtschaft wurde somit weiter gestärkt.
Zudem wurde in diesem Zusammenhang das Konzept der IFAT erweitert: Zusätzlich zu den schon umfassend vertretenen Bereichen Wasser und Abwasser erhält auch das Messesegment Abfall und Recycling durch die ENTSORGA eine noch stärkere Gewichtung mit dem weiten Bereich der Rohstoffverwertung.
Darüber hinaus wird für die diesjährige Veranstaltung die Energiegewinnung aus Abwasser und Abfallstoffen ausgebaut. Die Themen Energiemanagement und -effizienz, Urban Mining, also die Nutzung von Sekundärrohstoffen, neue Verfahren zur Meerwasserentsalzung sowie neue Sanitärtechniken rücken mehr in den Fokus; der Bereich Küsten- und Hochwasserschutz wird in Zusammenarbeit mit dem Technischen Hilfswerk (THW) weiter vertieft. Zudem ermutigen wir unsere Aussteller, zusätzlich zu Innovationen und High Tech auch „angepasste Technologien“ anzubieten, insbesondere für Entwicklungs- und Schwellenländer. Hierbei geht es nicht um Technologie zweiter Klasse, sondern darum, dass sie in Abhängigkeit von länderspezifischen Bedingungen bedienbar und bezahlbar ist.
Einen weiteren Höhepunkt bietet – wie schon in den vergangenen Jahren – unser breitgefächertes fachliches Rahmenprogramm mit zahlreichen Vorträgen, Länder-Specials, Fachdiskussionen, aber auch Unternehmens- und Produktvorstellungen.
Am 16. September diskutieren Vertreter der Vereinten Nationen im Rahmen des UN-Water Center das Thema „Wirksamkeitssteigerung von Institutional Capacity Development im Wassermanagement“.
Ein fester, hochkarätiger Bestandteil des Rahmenprogramms ist auch dieses Jahr wieder das Internationale Symposium „Wasser, Abwasser, Abfall, Energie“. Bereits zum 15. Mal findet diese Veranstaltung statt. Sie wird organisiert von der Deutschen Vereinigung für Wasserwirtschaft, Abwasser und Abfall e. V. (DWA) gemeinsam mit dem Verband kommunale Abfallwirtschaft und Stadtreinigung im VKU (VKS im VKU), der European Water Association (EWA) und der International Solid Waste Association (ISWA). Dabei bietet sich die Gelegenheit zum internationalen Erfahrungsaustausch sowie zur Kontaktaufnahme und Kooperationen über Fachdisziplinen und Staatsgrenzen hinweg. Zahlreiche Länder-Specials bieten zusätzlich einen Rahmen, die länderspezifischen Themen intensiv darzustellen und zu diskutieren.
Die IFAT ENTSORGA agiert einmal mehr als Kompetenzzentrum und Innovationsforum für alle Bereiche der Umweltbranche. Beispielsweise bietet ein durch das Bundesministerium für Wirtschaft und Technologie (BMWi) geförderter Gemeinschaftsstand eine Bündelung wegweisender Entwicklungen und Innovationen: Insgesamt zwölf junge und innovative Unternehmen werden auf gut 250 Quadratmetern ihre Produkte und Technologien einem breiten Fachpublikum präsentieren.
Im Rahmen der „Research & Education Area“ wiederum zeigen insgesamt 24 Hochschulen und Universitäten ihre Neuheiten und Forschungsergebnisse.
Die IFAT ENTSORGA präsentiert das gesamte Angebotsspektrum der Branche und bietet eine breite Palette an Technologien und Dienstleistungen, wie keine andere Umwelttechnologiemesse weltweit. Darüber hinaus ermöglicht sie einen intensiven Austausch an Ideen und Erfahrungen auf internationaler Ebene.
Ich wünsche all’ unseren Ausstellern und Fachbesuchern eine erfolgreiche, produktive Veranstaltung und eine schöne Zeit bei uns in München!
Eugen Egetenmeir
Geschäftsführer Messe München GmbH
IFAT ENTSORGA 2010 – Weltleitmesse der Branche
Vom 13. bis 17. September 2010 findet in München die IFAT ENTSORGA statt, die Weltleitmesse für Wasser-, Abwasser-, Abfall- und Rohstoffwirtschaft. Wir haben in Deutschland einen hohen Standard im Umweltschutz erreicht. Dies ist insbesondere den Maßnahmen in der Wasser- und Abfallwirtschaft zu verdanken. Mit Blick auf den Klima- und Ressourcenschutz wird auf eine Deponierung unvorbehandelter Siedlungsabfälle verzichtet. Abwässer werden nicht mehr unkontrolliert und ungereinigt in Flüsse abgeleitet. Als eine führende Industrienation, die aufgrund technischer Innovationen und gesetzlicher Vorgaben eine Vorreiterrolle in Europa einnimmt, möchten wir anderen Ländern unser Know-how zur Verfügung stellen.
Eine starke Branche braucht starke Partner in Form von Messen und Fachverbänden. Seit über 40 Jahren arbeiten die Messe München, die Deutsche Vereinigung für Wasserwirtschaft, Abwasser und Abfall (DWA) und der Verband kommunale Abfallwirtschaft und Stadtreinigung (VKS im VKU) bei der Messe sowie beim begleitenden Kongressprogramm zusammen. Die DWA ist seit der ersten Stunde ideeller Träger der IFAT, die IFAT ist ursprünglich aus einer Veranstaltung der ATV, eines Vorläufers der DWA, hervorgegangen. Die bedeutende Rolle, die die DWA vor allem in der Wasserwirtschaft einnimmt, und das Gewicht der IFAT, in diesem Jahr erstmals IFAT ENTSORGA, für die DWA spiegeln sich in dem umfangreichen Programm wider, das unsere Vereinigung mit zahlreichen nationalen und internationalen Partnern im Zusammenhang mit der IFAT ENTSORGA anbietet.
Im Jahr 2010 findet das Internationale Symposium „Wasser, Abwasser, Abfall, Energie“, das die DWA und der VKS im VKU gemeinsam mit der European Water Association (EWA) und der International Solid Waste Association (ISWA) anbieten, zum 15. Mal statt. Dieses Symposium ist eine international wohl einmalige Gelegenheit zum Erfahrungsaustausch, zum Knüpfen von Kontakten sowie zur Kooperation über die engen Fachdisziplinen und Staatsgrenzen hinweg. Und: Die Teilnahme ist kostenlos.
Vorgesehen sind erstmalig der Tag der Städte und Gemeinden, das „Symposium zur nachhaltigen Wasserwirtschaft“ sowie das „Symposium zur nachhaltigen Abfallwirtschaft“. Dabei geht es um Kanalsanierung, Sanierung und Unterhalt von Entwässerungssystemen, den Umgang mit Regenwasser, neue technische Herausforderungen bei der Abwasserbehandlung, Entsorgung von Klärschlamm, Abfalldeponien (unter Beteiligung der Arbeitsgemeinschaft zur Nutzbarmachung von Siedlungsabfällen, ANS), Bioabfall als Energieträger und Humuslieferant der Zukunft, aber auch die Qualitätssicherung bei kommunalen Dienstleistungen sowie das Zukunftsthema „Urban Mining“: Abfall von gestern – Rohstoff von morgen.
Die DWA organisiert im Rahmen der IFAT ENTSORGA „Specials“: zu Energie und Hochwasser, ein Innovationsforum, Länder-Specials über die arabischen Länder und Palästina, ein Forum zur deutsch-türkischen Zusammenarbeit und zusätzlich den „UN-Water Global Campus“. Besondere Praxisnähe bei einem stets aktuellen Thema verspricht das „ZKS-Berater-Forum ‚Kanalsanierung’“. Ein inzwischen fester Punkt bei vielen Veranstaltungen und Messebeteiligungen der DWA ist das „Young Water Professionals Programme“, das in diesem Jahr zum neunten Mal durchgeführt wird, jetzt in Zusammenarbeit mit der IWA und der EWA. Ebenfalls in Richtung Internationalisierung im Berufsleben zielt das Treffen früherer Stipendiaten der Fachrichtungen Wasser und Abfall des Deutschen Akademischen Austauschdienstes (DAAD), das die DWA wesentlich mitorganisiert. Der „Recruitment Day“ schafft Kontakte zwischen Berufsanfängern, Unternehmen und Organisationen der internationalen technischen Zusammenarbeit. Besondere Spannung verspricht die erstmalige Durchführung des Berufswettkampfs „Sicheres Einsteigen und Arbeiten in der Kanalisation“.
Das Zusammenspiel von Messe und Kongress hat sich bewährt: einerseits durch die praktische Anschauung „am Objekt“ auf der Messe mit ihrer umfangreichen Ausstellung in den Hallen und im Freigelände. Andererseits durch Fortbildung und Auffrischung der Theorie sowie die Begegnung und den Erfahrungsaustausch unter Fachleuten während des Symposiums und der weiteren Veranstaltungen.
Wo finden Sie die DWA und Ihre Ansprechpartner auf dem Messegelände? Es gibt den gewohnten Stand im Eingangsbereich West, auf dem sich die DWA selber mit nationalen und internationalen Partnerverbänden präsentiert, und in Halle A4 treten Mitgliedsunternehmen gemeinsam unter dem Dach der DWA auf. Hier wird auch eine Speaker’s Corner für Firmenvorträge eingerichtet.
Ich wünsche allen Teilnehmern an der IFAT ENTSORGA und an dem Symposium interessante Begegnungen, neue Eindrücke und Anregungen für ihren beruflichen Alltag.
Bauass. Dipl.-Ing. Otto Schaaf
Präsident der DWA